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Was machen wir im Kurs „Welpen & Junghunde“?

Was „Hänschen“ nicht lernt, . . . (und Herrchen nicht lernt, . . .)
Ein neues Mitglied muss in den bestehenden Familienverband richtig eingeführt werden, aber wie??? Hundeschule beginnt mit Abschluss der Grundimmunisierung, also:

8 Wochen, ab auf den Hundeplatz!!!
Und apropos: Alle haben mich ganz toll lieb, ich verspreche auch, euch „nicht über den Kopf zu wachsen“.

DIE KURSE FINDEN BEI JEDEM WETTER UND AUCH AN FEIERTAGEN STATT!

Was du brauchst:

  • Halsband (kein Brustgeschirr) und eine einfache 1-1,5m Führleine (ohne Ringen, Mehrfach-Karabinern und Halteschlaufe!)
  • Futterbelohnung – vorrangig Wurst und/oder milder Käse in Pommes-Frittes-lange Stücke geschnitten. KEIN TROCKENFUTTER oder trockene Leckerlies!!
  • Zum Verstauen und leichten Entnehmen von Leckerlies und Spielzeug: entweder Bauchtasche, Gilet oder Jacke – jeweils vorne zu verschließen
  • Festes Schuhewerk – keine Sandalen oder Zehentrenner (Flip Flops) oder ähnliches – sind für ein sichereres Training mit dem Hund unabdingbar
  • Hundespielzeug, wie z.B. Ball mit Schlaufe, Beißwurst, etc. – erst ab dem Junghundekurs

Kurselemente zB.:

  • Die Leine, „Erzfeind Nummer eins“
  • Sozialisierung des „kleinen Rackers“, aber richtig!
  • Was sagt Euch euer Hund
  • Wie sag’ ich’s meinem Hund
  • Grundstocklegung für jedes weitere Arbeiten mit dem Hund
  • Einfache elementare Übungen

Kursbeginn: 13.01.2020


 

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Was machen wir im Kurs „BH-VT″?

Ausbildung zu einem „fähigen Hundeführer mit folgsamem Begleiter“, ev. abschließender Prüfung in der Ausbildungsstufe Begleithunde (BH) als Grundstock jeder weiteren Ausbildung und Prüfung.

Kurselemente zB.:

  • Freudiges „Fuß“
  • Grundübungen, Winkel, Wende
  • Übungen aus der Bewegung
  • Heranrufen
  • Ablegen unter Ablenkung

Bei der BH-Prüfung kommt zusätzlich noch ein sogenannter Verkehrsteil zum Tragen, wo überprüft wird, wie sich der Hund im Straßenverkehr, beim Spazierengehen und mit anderen Hunden verhält.

Die Prüfungsordnung dazu gibt es hier zum Download >>

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Was machen wir im Kurs „IBGH 1,2,3″?

Ausbildung zu einem folgsamen Begleiter mit abschließender Prüfung in den jeweiligen Ausbildungsstufen.

Kurselemente zB.:

  • Heranrufen
  • Übungen aus der Bewegung
  • Apportieren
  • Bringen über die Schrägwand
  • „Voran“ senden des Hundes
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Breitensport ist eine Hundesportart, die sich aus mehreren Disziplinen zusammensetzt: Unterordnung, Slalom, Hürdenlauf und Hindernisbahn. Dabei, anders als beim Agility, muss auch der Hundeführer den Slalom und den Hürdenlauf überwinden. Das heißt über die Sprunghürden springen und den Slalom, ähnlich einem Riesentorlauf, durchlaufen. Somit gilt nicht nur die Laufzeit des Hundes, sondern auch die Zeit die der Hundeführer selbst benötigt um den Parcour zu durchlaufen. Die Zeitnehmung beginnt sobald Hund oder Mensch den Start passieren und endet wenn der letzte von beiden das Ziel erreicht.

Bei jedem Turnier muss der Hundeführer mit seinem Hund in allen 4 Disziplinen antreten und die Punktezahl errechnet sich aus der Gesamtsumme der 4 Bewerbe. Die Länge der Läufe bleibt immer gleich, der Hindernislauf kann jedoch jedes mal anders aufgestellt sein. Im Vordergrund steht die fehlerfreie, schnelle Absolvierung eines Laufes und die Zeit, die Hundeführer und Hund dafür benötigen.

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Was machen wir im Kurs „Sportschutz“?

Schutzhunde werden für verschiedene Aufgabenbereiche bei Polizei, Militär oder zivilem Bevölkerungsschutz speziell ausgebildet. Diese Ausbildung unterscheidet sich gravierend von der unserer Hunde in der ÖPO-Schutzarbeit, der so genannten Königsdisziplin im Hundesport, da der Hund in den Abteilungen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst gleichermaßen gefordert wird.

Schutzhundeausbildung ist bei uns daher nur für Hunde möglich, die sowohl auf der Fährte als auch in der Unterordnung regelmäßig im Training stehen! Weiters benötigt der Hund dafür vor allem ein sicheres Wesen, entsprechendes Triebverhalten bei gleichzeitiger Führigkeit und Schussfestigkeit.
Wesentlicher Unterschied ist, dass der Hund im Sportschutz NICHT auf den Mann „scharf“ gemacht wird, sondern es wird in erster Linie der im Hund vorhandene Beutetrieb spielerisch vom Schutzhelfer angesprochen. Da es sich dabei um ein „ritualisiertes Kampfspiel“ handelt, das so nur am Trainingsplatz vorkommt, und bei dem der Hund ausschließlich das Ziel verfolgt, den Schutzarm zu erbeuten, ist eine Gefährdung von Menschen im Alltag bei normal veranlagten Hunden auszuschließen! Wir betreiben einen Sport mit Hunden, mit denen wir ohne Probleme in die Öffentlichkeit gehen können, da wir die vorhandenen Triebe in die entsprechenden für uns positiven Bahnen lenken.

Bei dieser Ausbildung wird dem Hund die Möglichkeit gegeben, seinen Beutetrieb auszuleben. Ob seine Beute nun ein Ball, eine Beißwurst oder der Schutzarm ist, macht für den Hund keinen Unterschied.

Bei korrektem Verhalten wird dem Hund seine Beute vom Schutzhelfer überlassen: durch positive Motivation und Bestätigung werden seine instinktiven Triebe gefördert. Wichtig ist jedoch ein sehr guter Gehorsam des Hundes, unkontrollierbare Hunde haben im Schutzdienst nichts zu suchen und könnten auch keine Prüfung bestehen! Das Ablassen vom Schutzarm im höchsten Trieb auf einmaliges Kommando des Hundeführers will erst gelernt sein, gibt dann aber auch bei diesen Hunden mehr Sicherheit im Alltag als bei nicht ausgebildeten Hunden.

Das Training für einen gut ausgebildeten Schutzhund ist sehr individuell, dabei spielt vor allem die Veranlagung des Hundes eine tragende Rolle. Aber auch dem Schutzhelfer kommt eine entscheidende Rolle zu, er hat die Ausbildung des Hundes in dieser Disziplin erstrangig in der Hand und die Aufgabe, schnell und richtig zu reagieren und gleich- zeitig auch den Hundeführer entsprechend zu instruieren.

Mögliche Prüfungsstufen:

Schutzhunde-Prüfung:

In Abteilung B bei allen Stufen Freifolge. In Abteilung C werden auch zusätzlich mit der so genannten TSB-Bewertung die Triebveranlagung, Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes beurteilt.

ÖPO 1 / ÖPO 2 / ÖPO 3
IPO 1 / IPO 2 / IPO 3

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Was machen wir im Kurs „Fährtenhunde“?

Der Hund riecht wesentlich besser als der Mensch, das ist kein Geheimnis mehr. Er besitzt in etwa zehn Mal so viel Riechzellen in seiner Nase wie der Mensch. Wenn Sie Ihren Hund beim täglichen Spaziergang beobachten, werden Sie schnell merken, dass ihm das Schnüffeln in die Wiege gelegt wurde. Die Fährtenarbeit setzt den guten Geruchsinn gezielt ein. Der Hund folgt einer menschlichen Spur, ob nun bei der klassischen Fährtenarbeit oder dem Mantrailing.

Die klassische Fährtenarbeit

Bei der bekannten Fährte folgt der Hund einer vom Menschen gelegten Spur. Durch die Tritte am Boden entstehen sogenannte Bodenverletzungen in denen sich Mikroorganismen bilden, die dann vom Hund erschnüffelt werden.

Zunächst hat die Geruchsspur für den Hund keine Bedeutung. Er muss erst verknüpfen dass diese Spur etwas Gutes ist und er ihr folgen soll. Immerhin nimmt er ja viele verschiedene Gerüche wahr, die wir mit unseren Nasen gar nicht bemerken. Man beginnt im Fährtenquadrat. Dazu wird ein ca. 1 x 1 Meter großes Quadrat ausgetreten. Das gesamte Quadrat wird mit Schritten bearbeitet, damit auch die gesamte Fläche die typischen Mikroorganismen entwickelt. Anschließend wird es großzügig mit Leckerlis gefüllt. Der Hund muss diese nicht sofort auf den ersten Blick sehen, denn er soll ja seine Nase einsetzen und nicht die Augen. Dunkle, nicht zu harte Stückchen sind empfehlenswert. Damit sich der Geruch entfalten kann braucht es ein bisschen Zeit. Somit hat man noch ca. 15 Minuten Zeit bevor man startet. Der Hund wird an das Quadrat heran geführt und bekommt ein freudiges Kommando, „Such“ bietet sich hier an. Und dann darf drauf los geschnüffelt und gesucht werden. Dabei setzt der Hund seine Nase intensiv ein, man kann meist sogar hören wie tief er den Geruch inhaliert. Auch wenn es vielleicht unspektakulär aussieht, für den Hund ist es richtig anstrengend. Daher sollten auch nicht mehr als zwei Quadrate an einem Tag gelegt werden und nicht viel öfter als ein- bis zweimal die Woche. Befinden sich noch ein paar Happen im Quadrat, wird der Hund mit einem weiteren Leckerli aus dem Quadrat geführt. Er soll noch einen Anreiz haben für das nächste Mal, deshalb werden nicht alle Stückchen aufgesaugt. So konditioniert man den Hund auf den typischen Fährtengeruch. Der Duft bekommt eine Bedeutung, er wird ihm folgen wollen.

FährtenarbeitNach ca. 20-30 solcher Fährtenquadrate, kann man langsam beginnen den Hund auf eine Gerade zu führen. Das Quadrat wird mit der Zeit immer kleiner und schließlich bekommt es eine Dreiecksform. Die Spitze zeigt später auf den Beginn der Fährte. Hat man den Hund so gut konditioniert dass der Fährte geradeaus nichts mehr im Weg steht, tritt man also in einer geraden Linie, ähnlich wie im Quadrat. In jeden Schritt kommt erst einmal ein Leckerli und den Schluss begrenzt ein kleines Feld, ausgetreten und befüllt mit kleinen Happen, der Jackpot. Auf diese Weise lernt der Hund der Spur zu folgen, die Mikroorganismen weisen den Weg. Für Fortgeschrittene Fährtensucher sind auch Verwinkelungen kein Problem. Sucht der Hund einmal ausserhalb der Fährte, führt man ihn zurück zur Spur, nur wo es gut riecht kommt er auch zum Erfolg.

Da der Hund auch körperlich angestrengt wird, folgt nach jeder Fährte eine Ruhephase, er darf das gelernte verarbeiten und sich dabei ausschlafen und neue Kräfte für weitere Fährten sammeln. Fährtenprüfungen gibt es in 3 Schwierigkeitsgraden. Sie beginnt mit der Eigenfährte, das heißt der Hund muss die Spur seines Hundeführers über eine Strecke von 600 Schritten verfolgen. Während des Suchens soll der Hund verschiedene Gegenstände aus verschiedenen Materialien verweisen, indem er sich davor hinlegt. Die höchste Stufe erstreckt sich über 1800 Schritte und beinhaltet 7 Winkel, die Spur wird von einer fremden Person gelegt. Hier erhöht sich die Zahl der ausgelegten Gegenstände auf 7 Stück.

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Die Rettungshundearbeit ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv. Der Hundeführer und sein Hund müssen ein sicheres Team bilden. Nicht nur der Hund, sondern auch der Hundeführer muss über gute Kondition verfügen und das nötige Feingefühl für seinen Hund aufbringen können und auch seine Leistungsgrenzen erkennen sowie respektieren. Die Charakterzüge des Hundes sind bei dieser Arbeit von besonderer Bedeutung, neben Gesundheit und Nervenfestigkeit muss der Hund ein enges Vertrauen zu Menschen haben und sein Geruchsinn gut ausgebildet sein. Der Hund muss selbstständig arbeiten und sich bei der Witterung eines Menschen auch in Gebiete vorwagen, die gefährlich sind. Trotz Eigenständigkeit muss der Hund seinem Hundeführer gegenüber Gehorsam zeigen und jederzeit abrufbar sein.

RH-T = Trümmersuche: Dabei muss sich der Hund auf und in eingestürzten Gebäuden bewegen und selbständig nach verschütteten Opfern suchen und den Fund seinem Hundeführer anzeigen. RH-FL = Flächensuche: Der Hund wird zum raschen und effizienten Absuchen eines (Wald)gebietes vom Hundeführer in Zickzackbewegungen geschickt, während er selbst sich in gerader Linie durch den ihm zugeteilten Suchbereich bewegt.

RH-F = Fährtensuche: Bei der Fährtensuche ist der Ausgangsbereich der Suche bekannt und durch einen Gegenstand des Fährtenlegers gekennzeichnet. Die Spur kann mehrere Stunden alt sein und nicht nur Wiesen oder Äcker, sondern auch Waldstücke und Wege beinhalten.

RH-L = Lawinensuche: Der Hund wird hier ähnlich wie bei der Flächensuche eingesetzt und läuft das Lawinenfeld in Zickzackbewegungen ab, wobei aufgrund der Schneelage oft konditionelle Höchstleistungen gefordert sind. Der Hundeführer muss hier auch großes sicherheitstechnisches Wissen besitzen.

RH-W = Wasserrettung: Der Hund hat mehrere Aufgaben im Zusammenhang mit der Rettung aus dem Wasser auszuführen und letztendlich auch einen Ertrinkenden ans Ufer zu ziehen.